• Amédé Ackermann

Haus der Flammen


Haus der Flammen

Zwei Gesellen ziehen durch das Tal,

suchen nach Pfaden zum höchsten Haus.

Kommt nur hinauf, klettert doch herauf.

Warmes Licht lockt in die große Halle,

das Tor fällt zu und offenbart die Falle.

Grauer Nebel liegt schwer im Raum.

Warmer Dunst tropft zu den Füßen.

Luft getränkt mit Ruß und Kohlestaub.

Die großen Augen so rot wie Feuer,

tief vergraben im Schädel vom Ungeheuer.

In ganzer Länge höher als zehn Mann,

der Blick dringt tief bis zu den Herzen.

Funken entfesseln sogleich den Brand.

Flammen peitschen, sind rot wie Blut,

verbrannt und geschmolzen geformt zur Glut.

#HausderFlammen

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